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Ingrid Hammer

Regisseurin, Dramaturgin, Schauspielerin und Sängerin; geb. in Graz/Stmk. Studium der Germanistik und Romanistik, sowie Klavier-, Regie- und Schauspielstudium in Graz.
Dramaturgin, Regisseurin und Schauspielerin u.a. an den Basler Theatern, den Städtischen Bühnen Freiburg, am Staatstheater Karlsruhe und am Schiller Theater Berlin.
Seit 1989 Wohnsitz in Berlin.

1989 mit der Schauspielerin Peggy Lukac Gründung des Theaters TIEFENENTTRÜMMERUNG, jetzt ROSS/Tiefenenttrümmerung, dessen Leiterin sie ist. Von 1989-99 produzierte die Gruppe alljährlich mind. eine Produktion, gefördert v.a. durch die Berliner Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten. In diesen zehn Jahren nahezu ausschließliche Beschäftigung mit Themen des Nationalsozialismus und des 2. Weltkriegs; es entstehen mehrere Produktionen auf der Grundlage von Kriegstagebüchern und –briefen, die Ingrid Hammer in dieser Zeit gesammelt hat: "Wumm, mein erster Schuss in diesem Krieg" (1989); "Die Galizianerin" (1991); "STILL OZEAN" (1992) "Im Quadrat der Entfernung" (1993); "PRIWJET" (1995) und "PRIWJET 99". 1992 Herausgabe der Kriegstagebuchsammlung als Anthologie in Zusammenarbeit mit der Historikerin Susanne zur Nieden: "Sehr selten habe ich geweint. Briefe und Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg von Menschen aus Berlin." (Zürich: Schweizer Verlagshaus 1992).

1996/97 ist Ingrid Hammer Mitglied der Bogoro-Musikperformance-Group der Sängerin Ida Kelarová in Bystre/Czech.Rep. Konzerte. 1998 gründet sie in Berlin die Musikperformance-Gruppe transalpin & Gäste. transalpin & Gäste ist eine Projektgruppe, bestehend aus dem deutsch-französisch-österreichischen Vokaltrio transalpin (Ingrid Hammer, Anna-Lisa Nathan, Sigurd Bemme) und wechselnden MusikerInnen aus verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern (mit Wohnsitz in Berlin), die sich alle auf sehr persönliche und eigenwillige Weise mit ethnischer Musik aus ihren Herkunftsländern beschäftigen. Anders als in sogenannten Weltmusik-Ensembles, in denen sich Musiker unterschiedlicher kultureller Herkunft einer Musikrichtung, bzw. einem Stil widmen, oder unterschiedliche Stile nacheinander präsentieren, legt transalpin mit seiner Technik des Synchronsingens den Schwerpunkt seiner Arbeit auf das Verschmelzen, das Sich-Durchdringen dieser Musiken unter Wahrung ihrer kulturellen Eigenart.

Seit 2001 sind vier Produktionen entstanden (2001 "leittönen 1", 2003 "leittönen 2 – von Graz bis Damaskus", 2004 "Oh You mei Austria", 2006 "Electric Shepherds"). transalpin & Gäste sind mit ihren Produktionen zu zahlreichen Konzerten und Festivals eingeladen (u.a. 2004 beim RheinVokal-Festival in Koblenz und im "VOLKSPALAST", 2005 beim Wiener Internationalen Künstlerinnenfestival HER POSITION IN TRANSITION und 2004 und 2006 beim Berliner internationalen Musikwettbewerb "MUSICA VITALE" (jetzt "CREOLE"); 2004 erhielt die Gruppe ein Stipendium des Senats für Wissenschaft, Forschung und Kultur für die Herstellung einer CD.

Informationen unter:
www.transalpin-web.de
mail@transalpin-web.de

 

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